Wandern

 

Aus Anlass der Corona-Pandemie (2020) und dem Gebot seine Region möglichst nicht zu verlassen, fanden wir Wege rund um den heimatlichen Ort Weil im Schönbuch. Mancher Weg war bis dahin noch unbekannt oder war einfach nur in Vergessenheit geraten.

Die Wanderungen führten dabei auch immer wieder durch unsere Nachbargemeinden.

 

Der Schönbuch wurde am 27. März 1972 zum ersten Naturpark Baden-Württembergs erklärt. Deutschlands kleinster Naturpark ist mit 15600 Hektar immerhin so groß wie das Fürstentum Lichtenstein. In dem Mischwald sind Rothirsche, Rehwild, Wildschweine und allerlei kleinere Tiere zu Hause. Insekten erfreuen sich an den teils seltenen Blüten am Wegesrand und auf Waldwiesen.

 

Die Schwäbische Alb ist ein etwa 200 km langes Mittelgebirge in Süddeutschland. Der nordwestliche bis zu 400 m hohe Steilabfall wird "Albtrauf" genannt. Die höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb reichen knapp über 1000 m, Der Lemberg ist mit 1015 m der höchste der 10 Alb-Tausender. 

In Süddeutschland bemühen sich immer mehr Gemeinden um das Zertifikat "Premiumweg" für ihre Wandertouren in einer wirklich schönen Landschaft. Dieses Zertifikat wird vom Deutschen Wanderinstitut ausgegeben. Bad Urach nennt seine Wege "Grafensteige" und in Albstadt wandert man auf den "Traufgängen". Es gibt noch etliche mehr Weggruppen, die ich hier nicht alle anführen möchte.

  

Der Schwarzwald ist Deutschlands höchstes und größtes zusammenhängendes Mittelgebirge und liegt im Südwesten Baden-Württembergs. Meist dicht bewaldet erstreckt sich der Schwarzwald von Basel im Süden bis Pforzheim im Norden. Im Westen wird er begrenzt von der Oberrheinischen Tiefebene, im Osten von der A 81. 

 

Was kann es schöneres geben, als in unseren Alpen zu wandern? In vollen Zügen die Größe der Natur wahrnehmen und dabei feststellen, wie klein man selber ist. Das Wunder der Natur bewundern und genießen. In dieser Herrlichkeit Körper und Seele erfrischen. Für Gedanken an den Alltag zu Hause bleibt bei so reichlich, wunderschöner Eindrücken keinen Platz. Lasst uns wandern soweit und so lange uns die Beine tragen. 

 

Als nördliche Grenze des Allgäu wird die Donau angenommen. Im Süden grenzt das Österreichische Vorarlberg an das Allgäu. Die Linie zwischen Friedrichshafen und Sigmaringen kann als westliche Grenze bezeichnet werden. Im Osten gilt die Lech als Grenze.

Das Allgäu umfasst also insbesondere das Alpenvorland in diesem Bereich, während sich die Allgäuer Alpen über das österreichische Tannheimer Tal bis zum Lechtal erstrecken.

 

Der Name der Dolomiten wie auch des Dolomitgesteins leitet sich von dem französischen Geologen Déidat de Dolomieu (1750–1801) ab. Bevor dieser das Dolomitgestein beschrieben hat, war die Bezeichnung Monti pallidi (bleiche Berge) verbreitet. Das eigentliche, von Dolomieu beschriebene Gestein beziehungsweise das darin enthaltene Mineral Dolomit macht jedoch nur einen kleinen Teil der Dolomiten aus. Es ist aufgrund des hohen Magnesiumgehaltes gelblich gefärbt und findet sich u. a. im Bereich der Fanes (Kreuzkofelgruppe), der drei Zinnen und des Rosengartens, erkennbar an der Gelbfärbung der senkrechten Wandabbrüche (geneigte Felspartien sind durch Verwitterung grau gefärbt). Die übrigen Gebiete bestehen hauptsächlich aus weißlich-grauen Kalksedimenten mit geringem Dolomit-Anteil, wie man sie auch in den nördlichen Kalkalpen findet. Wegen der ähnlichen Gesteinsstrukturen hat sich der Name im Sprachgebrauch auf die gesamten Dolomiten sowie auf das entsprechende Kalk-Sedimentgestein übertragen, die Unterschiede werden dann mit anderen Bezeichnungen differenziert. 

Früher trugen einige Berggruppen noch nennenswerte Gletscher, der einzige heute noch existierende größere Gletscher ist der Marmolatagletscher.