1188 wurde das Dorf als Weyl im Schaienbuch erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde besagt, dass Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen seinen Teil des
Dorfes, dem von ihm ein Jahr zuvor gegründeten Kloster Bebenhausen schenkte.
Hagelloch - seit 1971 ein Stadtteil der Universitätsstadt Tübingen - wurde 1106 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Von 1296 bis 1807 gehörte
Hagelloch zum Kloster Bebenhausen.
Im 13. Jahrhundert gab es einen Ort "Lachen" auf der Gemarkung von Unterjesingen. Inwieweit dieser Ort mit Unterjesingen gleichzusetzen ist, scheint
ungeklärt. Seit 1971 ist Unterjesingen Stadtteil von Tübingen.
Tübingen wurde im Jahr 1078 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Mitte des 12. Jh. erlangte es unter den Pfalzgrafen von Tübingen Stadtrechte. Die Uni
gründete Graf Eberhard im Bart im Jahr 1477.